Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

Foto-Ausstellung über Prekäre Arbeit

Die Fotoausstellung mit Bildern des Fototeams ver.di Hessen zeigt prekäre Arbeit, die vor keiner Gruppe unser Gesellschaft Halt macht. Noch bis zum 28.11. kann die Ausstellung immer donnerstags und freitags 16.00 – 19.00 Uhr und sonnabends 09.00 – 13.00 Uhr im Saal, Haus der Kirche, Harburger Ring 20 besucht werden.
Nach einer gelungenen Vernissage laden KDA und DGB Harburg zusätzlich zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung ein:

Beim Spielfilmabend am Donnerstag, 20.11.2014 um 19:00 Uhr heißt es: „It’s a free world“.  Der Spielfilm von Regisseur Ken Loach (2007) zeigt mit einer Kombination aus Wirtschaftskrimi und Familiengeschichte die rauen Sitten des Gewerbes der Personalvermittlung.

Ort: Haus der Kirche, Harburger Ring 20, 21073 Hamburg ( direkt an der S-Bahn-Station Harburg Rathaus). Der Eintritt ist frei.



WanderarbeiterInnen – unsichtbar und unentbehrlich.
Am Dienstag, den 25.11., 17.30 Uhr diskutieren
•    der Autor Wolfgang Schorlau
     (aktueller Krimi: Am zwölften Tag über Wanderarbeiter in der Fleischindustrie)
•    der Journalist Ulrich Jonas
•    Jochen Empen (DGB-Projekt „Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv“)
•    Westend-Leiterin Melanie Stello
über die Situation von WanderarbeiterInnen in Hamburg und Norddeutschland.
Moderation: Burkhard Plemper, Journalist

Diese Veranstaltung findet im „Klub“, Besenbinderhof 62, 20097 Hamburg statt und ist Teil der Veranstaltungsreihe zur sozialen Gerechtigkeit in Hamburg: Hamburg! Gerechte Stadt.

Mehr Information zu diesen und anderen Veranstaltungen finden Sie im Flyer zum Begleitprogramm.




Vom Reden zum Handeln hieß es für die Teilnehmenden des Betriebsrätetreffens im Rahmen der Ausstellung.
 
KDA –Betriebsrätetreffen zum Thema: Prekäre Arbeit – Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte
Die Anzahl von befristeten Verträgen, der Einsatz von Werkverträgen oder Leiharbeit in den Betrieben nimmt zu und schränkt zugleich die Möglichkeiten von Betriebsräten, sich für die Belange von Arbeitnehmern im Betrieb einzusetzen ein. Zu dieser kniffligen Situation trafen sich Betriebs- und Personalräte im Rahmen der im Harburger Haus der Kirche gezeigten Ausstellung „Prekäres Leben, prekäre Arbeit, prekäre Zukunft“.
Regelmäßig lädt der KDA zu branchenübergreifenden Betriebsrätetreffen ein und bat dieses Mal zusätzlich Jan Aleith, Projektleiterin der Studie „Mitbestimmung im Wandel“ im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung, dazu. Dabei ging es in ihrem Vortrag nicht nur um eine Analyse der Situation.

Jan Aleith machte Mut, neu über Allianzen und Kommunikationswege nachzudenken, um der „Entsolidarisierungsfalle“ zu entgehen und scheute dennoch nicht deutliche Worte: „Auch das sogenannte Normalarbeitsverhältnis ist schon lange prekär“, denn die prekären Beschäftigungsverhältnisse dienten auch der Disziplinierung der Stammbelegschaft.


Gelungene Eröffnung der Foto-Ausstellung in Harburg

Letzten Donnerstag,  6. 11. 2014 eröffneten der DGB Harburg und der KDA die Ausstellung „Prekäre Arbeit, Prekäres Leben, Prekäre Zukunft“ mit Bildern des Foto-Teams ver.di Hessen. Die Ausstellung ist bis zum 28. November 2014 in Harburg zu sehen.

Gut 40 BesucherInnen waren zur Vernissage der Fotoausstellung in Harburg gekommen. In ihren Grußworten betonten die Pröpstin Carolyn Decke (Kirchenkreis Hamburg-Ost) und auch Bezirksamtsleiter Thomas Völsch (Leiter des Bezirksamts Harburg) den hohen Stellenwert des Themas der Ausstellung.



Die Pröpstin Carolyn Decke sprach einführende Worte zur Ausstellung. 



„Prekäre Arbeit geht uns alle an“, forderte der Harburger Bezirksamtsleiter Thomas Völsch.

Heike Riemann (Referentin des KDA/Mit-Initiatorin der Ausstellung) führt in die Thematik der Bilder ein.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom Duo du silence, bestehend aus Karin Pawolka (Sopran) und Daniel Schröder (Klarinetten), die das Publikum mit ungewohnten Klängen überraschten.
Eins wurde im Rahmen der Vernissage deutlich: Das Thema geht alle an und braucht eine offene Diskussion ohne Wenn und Aber.

Die Ausstellung ist vom 06. - 28.11. jeweils donnerstags und freitags von 16:00 – 19:00 Uhr, sonnabends 09:00 - 13:00 Uhr und zu den Veranstaltungszeiten geöffnet. Zudem erwarten Sie abwechslungsreiche Begleitveranstaltungen.

Den Flyer für die Begleitveranstaltungen können Sie HIER downloaden.

Für Gruppen sind Sondertermine vereinbar.            

Ansprechperson:
Heike Riemann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fon 040 / 51 9000-942